Umberto Bareth ist ein Pseudonym. Der Autor, der unter seinem bürgerlichen Namen seit Jahren als Roman- und Sachbuchautor tätig ist, tauchte für diesen Roman tief in die Welt der sogenannten Verschwörungstheorien ein. Über mehrere Jahre hinweg verfolgte er intensiv die Diskussionen in sozialen Medien, analysierte unzählige YouTube-Videos, Blogs und alternative Nachrichtenportale, studierte die Argumentationen und Recherchen jener Menschen, die sich selbst als „Wahrheitssucher“ bezeichnen.
Aus diesem umfangreichen Material – aus zahllosen Stunden YouTube-Videos, tausenden Blogartikeln, Büchern und Forumsbeiträgen – entstand schließlich dieses Buch. Es ist der Versuch, diese Weltsicht literarisch zu durchdringen und eine fiktive Organisation zu erschaffen, die stellvertretend für die tausenden von Institutionen stehen könnte, die in den Augen der Verschwörungstheoretiker im Verborgenen die Geschicke der Welt lenken.
„Das Sinclair-Protokoll“ ist weder Befürwortung noch Verurteilung dieser Theorien, sondern der Versuch eines Schriftstellers, die Ängste und Hoffnungen einer Zeit in einem spannenden Thriller zu verdichten. Der Autor möchte verstehen, was Menschen dazu bringt, an geheime Weltverschwörungen zu glauben – und was geschehen würde, wenn sie recht hätten.
Die Wahrheit, wie immer sie aussehen mag, liegt irgendwo zwischen den Zeilen.
